PORR AG – CDP Complete

Verbesserte CDP-Performance eines europaweit führenden Bauunternehmens

Porr_ImageDie PORR AG ist eines der größten Bauunternehmen in Österreich und gehört zu den führenden Anbietern in Europa. Die PORR Group bietet als Full-Service-Provider sämtliche Leistungen für den Hoch-, Tief-, Tunnel- & Bahnbau sowie für die Umwelttechnik an. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Wien, Österreich. Die PORR beschäftigt rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und konzentriert sich auf die margensicheren, stabilen Heimmärkte Österreich, Deutschland, die Schweiz, Polen und Tschechien. In ausgewählten Projekt- und internationalen Märkten in der CEE-/SEE-Region, Norwegen, Großbritannien und Katar ist die PORR selektiv mit den Exportprodukten Tunnel-, Bahn- und Tiefbau tätig.

„Die Zusammenarbeit mit der DFGE war von Anfang an von hoher Professionalität und Kompetenz geprägt. Dadurch konnten wir alle relevanten Informationen für CDP bündeln und erhebliche Verbesserungspotenziale unseres Klima- und Energiemanagements identifizieren.“
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Georg Rekowski, Expert PrequalificationPORR AG

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Gestiegene Anforderungen beim Thema Nachhaltigkeit

Herausforderung

CSR und Nachhaltigkeit sind der PORR AG ein großes Anliegen. Das Unternehmen veröffentlicht seit 2009 bereits regelmäßig Werthaltigkeitsberichte, die wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte und -Maßnahmen des Konzerns abbilden (der aktuellste Werthaltigkeitsbericht 2016/17 ist hier abrufbar). Wichtige Themen dieser Nachhaltigkeitsberichte sind dabei die Mitarbeitergesundheit und -Sicherheit, Diversität, wertorientierte Unternehmensführung sowie die intensive Auseinandersetzung mit der Forschung und Entwicklung im Sinne des Klimaschutzes.

In diesen Kontext passt auch die zweite Teilnahme am CDP Climate Change-Programm. Die Non-Profit Organisation CDP (ehemals Carbon Disclosure Project) erhebt seit 2000 jährlich Daten zu Emissions- und Energiekennzahlen sowie zu den damit verbundenen Unternehmensstrategien und dem Umgang mit klimawandelbedingten Chancen und Risiken. Das CDP kann somit die umfangreichste Datenbank unternehmerischer Emissions- und Energiedaten aufweisen. Seit 2010 erhebt CDP auch Daten zum Umweltbereich Wasser sowie seit 2013 zum Thema Wald bzw. Entwaldung.

Die Herausforderung bei der diesjährigen CDP-Teilnahme bestand einerseits darin, den neu gesteckten Anforderungen und den umfangreichen Änderungen des CDP-Fragebogens Herr zu werden. Dazu zählen insbesondere Aspekte wie Einfluss von Klimawandelrisiken und -chancen auf die finanzielle Performance, die Integration von Szenario-Analysen in die Klimawandel-/Geschäftsstrategie sowie vertiefende Aspekte zum Lieferketten- und Wertschöpfungskettenengagement. Es mussten entsprechende Informationen zu diesen Punkten im Unternehmen zusammengetragen, gebündelt und anschließend zu adäquaten Antworten formuliert werden. Insbesondere die organisatorischen Strukturen (z. B. unterschiedliche Geschäftsfelder, internationale Verflechtungen) des Unternehmens stellten hierbei die größte Hürde.

Eine weitere Herausforderung bestand in dem eng gesteckten Zeitrahmen der Zusammenarbeit zwischen PORR und der DFGE. Die relativ kurzfristige Beauftragung sowie die festgelegte Deadline für die Abgabe des CDP-Fragebogens führte dazu, dass das Projekt einen sehr schmalen Planungs- und Zeithorizont hatte. Innerhalb dieser kurz angelegten Zeit sollte der komplette Projektzyklus – von der Erfassung relevanter Datenpunkte und Abteilungen über die Datenerhebung und -validierung bis hin zur finalen Eintragung in das ORS (Online Response System) von CDP und einem internen Review durchgeführt sein.

Erneute Teilnahme am CDP mit dem Ziel einer stetigen Verbesserung

Lösung

Bei der ersten Teilnahme am CDP im Jahr 2017 konnte die PORR AG mit einem „D-Score“ die Disclosure-Kategorie erreichen. Dieses Ergebnis erfüllte jedoch nicht den Anspruch des Bauunternehmens. Daher galt u. a. auch die Erreichung eines besseren Resultates als diesjähriges Ziel, um die eigentlichen Nachhaltigkeitsanstrengungen des Konzerns in diesem Bereich widerzuspiegeln.

Um diese Vorgabe zu erreichen sowie die erwähnten Herausforderungen bestmöglich zu meistern, entschied sich die PORR dafür, mit der DFGE einen erfahrenen Partner zur Umsetzung des CDP-Projekts 2018 mit ins Boot zu holen. Insbesondere der Status als offizieller CDP Silver Climate Change Consultancy Partner sowie die Referenzen der DFGE überzeugten den österreichischen Konzern.

Zunächst analysierte die DFGE auf Basis des letztjährigen Fragebogens bestehende Stärken und Schwächen der Offenlegungsperformance zu Klima- und Energiedaten des Unternehmens. In einem gemeinsamen Workshop wurden die ermittelten Ergebnisse gemeinsam diskutiert sowie relevante Inhalte und Datenpunkte besprochen. In Folge der kooperativen Datensammlung wurden entsprechende Antwortvorschläge formuliert und direkt in das ORS von CDP eingetragen. Ein internes Review seitens der DFGE sorgte für eine generelle Prüfung der Validität sowie geforderten Formalien der offengelegten Informationen. Durchsicht und Freigabe des Fragebogens erfolgt immer durch den Auftraggeber. Ein abschließender Bericht, der nochmal alle wichtigen Aspekte beinhaltet sowie relevante Feststellungen pro Frage bzw. pro Fragenkategorie abbildet, dient für PORR als Grundlagendokument der folgenden Jahre.

Erfolgreiche Zusammenarbeit führt zu einer verbesserten CDP-Bewertung in allen Bereichen

Ergebnis

Die Offenlegung klima- und energierelevanter Daten ermöglicht PORR neben der Transparenz dieser Informationen außerdem eine skalierbare Einschätzung zu zentralen Aspekten des konzernweiten Klima- und Energiemanagements. Die ermittelten Verbesserungspotentiale bieten einerseits die Möglichkeit eines verbesserten CDP-Scorings. Andererseits dienen die Ergebnisse einer kontinuierlichen Verbesserung des Managements von Treibhausgasen, was bspw. den Umgang mit Chancen und Risiken, die Emissionsreduktion oder auch strukturelle Aspekte beinhaltet. Außerdem wird die CDP-Teilnahme in der CSR-Kommunikation des Unternehmens verwertet. So können Ergebnisse zentralen externen Anspruchsgruppen kommuniziert und intern weiteres und erhöhtes Bewusstsein geschaffen werden.

Ein reibungsloser Ablauf der Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten der PORR AG und der DFGE ermöglichte den Grundstein zur Bewältigung der diesjährigen Herausforderungen. Die Grundlage für zukünftige CDP-Teilnahmen des Bauunternehmens konnte im Jahr 2018 mit einem B-Scoring erfolgreich abgeschlossen werden.

„Als eines der führenden Bauunternehmen in Europa haben wir eine große Verantwortung für die Auswirkungen unserer Geschäftsaktivitäten. Aus diesem Grund versuchen wir konstant, unseren CO2-Fußabdruck wo möglich zu senken. Die Experten der DFGE haben uns dabei geholfen, diese Aktivitäten, die sich weit verzweigt über alle Arbeitsfelder und Abteilungen der PORR erstrecken, zusammenzutragen. So konnten wir zudem Handlungsfelder identifizieren, die wir bisher noch nicht erkannt hatten und dadurch in den nächsten Jahren kontinuierlich unseren Score ausbauen.“
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Markus Auinger, Gruppenleiter NachhaltigkeitPORR AG
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