Woco Gruppe

Woco Gruppe – Nachhaltigkeit aus einem Guss

Woco_CaseStudy_ImageDie Woco Gruppe mit Sitz in Bad Soden-Salmünster ist ein mittelständisches Industrieunternehmen in Familienhand. Das Geschäft verteilt sich auf die Sparten Automotive mit den Kernproduktfeldern Powertrain und Elastomertechnik sowie Non-Automotive mit Antivibrationssystemen für Bahntechnik und industrielle Anwendungen sowie Funktionslösungen für Mess-, Regel- und Rohrleitungssysteme. Nach der Gründung im Jahr 1956 und dem frühen Gang in die Internationalität in den 1960er Jahren vollzog sich Wocos Wandel vom Teileproduzenten zum innovativen Partner für intelligente Problemlösungen. Heute bietet Woco ein Leistungsspektrum, das von der Idee bis zur Serienreife reicht. Woco verfügt über Standorte in Europa, den NAFTA-Staaten und Asien und erzielte im Jahr 2017 mit 5.750 Mitarbeitern einen Umsatz von 710 Millionen Euro.

„Dank der Zusammenarbeit mit der DFGE geht unser Nachhaltigkeitsmanagement gut aufgestellt in eine CO2-arme Zukunft.“
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Sabine Konrad-Schwämmlein, NachhaltigkeitsmanagementWoco Gruppe

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Gestiegene Anforderungen beim Thema Nachhaltigkeit

Herausforderung

Wie viele andere Unternehmen der Automobilbranche sieht sich auch Woco mit steigenden Anforderungen im Nachhaltigkeitsbereich konfrontiert: Immer mehr große Automobilhersteller (OEMs) verpflichten ihre Zulieferer zur Teilnahme an Nachhaltigkeitsplattformen oder zur Veröffentlichung von Nachhaltigkeits-Kennzahlen. Teilweise finden die Nachhaltigkeitsleistungen auch bei der Auftragsvergabe Berücksichtigung, was zusätzliche Anreize für ein Engagement in diesem Bereich bietet.

Ziel des gemeinsamen Projektes von Woco und der DFGE war es, einen generellen Rahmen für die Nachhaltigkeits-Aktivitäten von Woco zu etablieren und so von Synergieeffekten zwischen verschiedenen Nachhaltigkeits-Initiativen zu profitieren. Mit der Berechnung des unternehmensweiten Carbon Footprints sollte eine solide Zahlenbasis für die Berichterstattung mittels eigenem Nachhaltigkeitsbericht und Teilnahme am CDP (Carbon Disclosure Project) geschaffen werden; darüber hinaus sollte die Berechnung eines Science Based Targets (SBT) einen zukünftigen Pfad zur Reduktion der Emissionen im Einklang mit dem weltweiten Zwei-Grad-Ziel aufzeigen.

Carbon Footprint, CDP, Nachhaltigkeitsbericht und SBT

Lösung

Zunächst wurde der unternehmensweite Carbon Footprint von Woco berechnet, der eine wichtige Kennzahlen-Basis für den Nachhaltigkeitsbereich darstellt. Durch Anwendung des TopDown-Ansatzes der DFGE konnte der Aufwand hierfür trotz Einbeziehung auch der internationalen Werke klein gehalten werden. Basierend auf den Ergebnissen der Berechnung unterstützte die DFGE Woco beim Ausfüllen des CDP-Fragebogens und half auch bei der Erstellung des ersten Nachhaltigkeits-Berichts nach GRI-Standard.

Im zweiten Jahr wurden die CDP-Ergebnisse analysiert und ein Verbesserungs-Fahrplan aufgestellt. Wieder konnte die DFGE Woco beim Zusammenstellen der benötigten Daten (Aktualisierung des Carbon Footprints) und beim Ausfüllen des CDP-Fragebogens unterstützen. Darüber hinaus wurde nun das gemeinsame Engagement ausgeweitet, und Woco nahm mit Unterstützung der DFGE erstmalig auch an CDP Waterteil, einer Initiative, die im Automotive-Bereich zunehmend an Bedeutung gewinnt. Basierend auf dem Carbon Footprint wurden schließlich noch unternehmensweite Emissions-Minderungsziele aufgestellt, die den anspruchsvollen Kriterien der Science Based Targets initiative (SBTi) genügen, d.h. im Einklang mit dem weltweiten Zwei-Grad-Ziel stehen.

Zahlreiche Synergieeffekte

Ergebnis

Durch die Verknüpfung unterschiedlicher Nachhaltigkeitsaktivitäten konnte Woco von zahlreichen Synergieeffekten profitieren: So liefert die Berechnung des Corporate Carbon Footprints einerseits das belastbare Zahlenmaterial für ein effektives Emissions-Management, andererseits können die Ergebnisse auch im Nachhaltigkeitsbericht sowie für CDP verwendet werden. Auch bei der Berechnung des Science Based Targets (SBT) fanden die Zahlen des Carbon Footprints Verwendung, während die resultierenden ambitionierten Emissionsziele wiederum die CDP-Bewertung verbessern. Fazit: Ein gelungenes Projekt, und ein Nachhaltigkeits-Management aus einem Guss.

„Die pragmatische, doch sorgfältige Herangehensweise der DFGE war für den Aufbau des Themas Nachhaltigkeit hier bei uns genau das Richtige – das hat unseren Aufwand wirklich minimiert! Deshalb setzen wir diese erfolgreiche Zusammenarbeit auch weiterhin fort.“
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Sabine Konrad-Schwämmlein, NachhaltigkeitsmanagementWoco Gruppe
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