Environmental Social Governance (ESG)

Die Corporate Social Responsibility in der Finanzwelt

Environmental Social Governance (ESG) erweitert den Begriff der Corporate Social Responsibility (CSR). ESG verknüpft eine verantwortungsvolle unternehmerische Haltung mit Investitionsentscheidungen, dem sog. “socially responsible investing” oder auch bekannt als “sustainable & green finance”. Der DAX® 50 ESG bildet die Performance der 50 größten deutschen Unternehmen ab, die eine ähnlich gute Performance basierend auf den ESG-Kriterien aufweisen. Die Europäische Union fordert “Sustainable Finance” und mit Spannung wird die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) erwartet.

Der einhergehende Wandel in der Gesellschaft hin zu Transparenz und Glaubwürdigkeit zeigt am Kapitalmarkt eine eindeutige Verschiebung hin zu nachhaltigen Investmententscheidungen. Wir bei der DFGE – Institute for Energy, Ecology and Economy – unterstützen unsere Kunden seit über zwei Jahrzehnten, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Environmental Social Governance (ESG) Kriterien

Eine Vielzahl an ESG-Kriterien werden beispielsweise von Investoren in die Bewertung und Analyse von Wertpapieren mit einbezogen, um soziale, ökologische und ethische Aspekte bewerten zu können.

Environment

 

  • Umweltschutz & Erhaltung der Biodiversität
  • Strategien zum Klimaschutz / Klimastrategien
  • Einsatz erneuerbarer Energien
  • Emissionsreduktion
  • gewissenhafter Einsatz von Rohstoffen und Energie

Social

 

  • Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz
  • Einhaltung der Arbeitsrechte
  • Faire Arbeitsbedingungen
  • Verbot von Kinderarbeit / Zwangsarbeit
  • Einhaltung der ESG Kriterien bei Zulieferbetrieben und Dienstleistern

Governance

 

  • Ethische vertretbare Unternehmensführung
  • Compliance
  • Verhinderung von Korruption
  • Unabhängiger Aufsichtsrat
  • Risikomanagement
CDP Logo 2022
UNGC
GRI Community 2021 Logo

ESG Services

Mehr als 20 Jahre Erfahrung & wissenschaftlich fundiert

Services: Individuell & modular

Bei der DFGE können wir Sie bei jedem Schritt Ihres Wegs zum Environmental Social Governance (ESG) Management und Reporting unterstützen. Unsere Services reichen vom Chancen-Risiko Management, über die Bewertung und Einschätzung von Nachhaltigkeitskriterien bis hin zur vollständigen Berücksichtigung der ESG-Kriterien. Als autorisierter und langjähriger Partner zahlreicher Ratings wie Global Reporting Initiative (GRI) oder UN Global Compact und durch unsere Erfahrungen kennen wir die Methoden und können Sie bestmöglich beraten und Ihnen Arbeit abnehmen. Denn die Berücksichtigung ökologischer, sozialer und ethischer Aspekte ist schon seit langem kein Nice-To-Have mehr, sondern stellt einen klaren Wettbewerbsvorteil dar.

  • Maßgeschneiderte Consulting-Services
  • Abdeckung der ESG-Kriterien
  • Klimastrategie
  • Workshops & Trainings
  • Teilaufgaben / externer Support

Environmental Social Governance (ESG) Ratings

Environmental Social Governance (ESG) Ratings sind objektive Beurteilungen des Engagements eines Unternehmens für nachhaltige Geschäftspraktiken. Sie können Anlegern dabei helfen, mehr nichtfinanzielle, aber wesentliche Informationen in ihren Anlageprozess einzubeziehen. Je nach Branche unterscheiden sich die berücksichtigten Aspekte oder erfahren eine unterschiedliche Gewichtung. Die DFGE hilft Ihnen diese unterschiedlichen und vor allem ständig neuen Anforderungen einheitlich zu kategorisieren und korrekt zu beantworten, um Kapitalmarktrisiken aktiv zu begegnen.

MSCI

MSCI ESG Research ist der weltweit größte Anbieter für Nachhaltigkeitsanalysen und Ratings im Environmental Social Governance (ESG) Bereich. Es werden weltweit materielle ESG-Risiken und -Chancen, die im Rahmen der klassischen Finanzanalyse meist nicht berücksichtigt werden identifiziert und bewertet.

TRUCOST

Trucost, als Teil von S&P Global, bewertet Risiken in Bezug auf den Klimawandel, die Beschränkung natürlicher Ressourcen und allgemeinere Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren. Das Unternehmen erstellt Schätzungen über die versteckten Kosten eines nicht nachhaltigen Umgangs mit natürlichen Ressourcen durch Unternehmen. Für die Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP FI) schätzte Trucost die Kosten für Umweltschäden durch die 3000 größten börsennotierten Unternehmen.

Sustainaliytics Logo

Sustainalytics ist ein weltweit führender Anbieter von Environmental Social Governance (ESG) und Corporate Governance Ratings. In den letzten 25 Jahren haben sie führende Environmental Social Governance (ESG) Experten zusammengebracht, um eine persönliche Kundenbetreuung zu gewährleisten. Heute unterstützt Sustainalytics Hunderte der weltweit führenden Investoren, die Environmental Social Governance (ESG) und Corporate-Governance Kenntnisse in ihre Anlageprozesse einbeziehen.

Weitere ESG-Rating-Agenturen, Organisationen und Indizes >

Ihre Vorteile

Gründe, warum Sie sich für die DFGE entscheiden sollten

Erfahrung

Seit mehr als 20 Jahren betreuen wir führende Unternehmen, wenn es darum geht Nachhaltigkeit zu berechnen, zu bewerten und zu dokumentieren.

Zeitersparnis

Sparen Sie Zeit und Mühe und nutzen Sie unsere Expertise. Wir bringen unterschiedlichste Standards und Ratings zusammen und unterstützen mit validen Antworten

Offizieller Partner

Als offizieller Partner vieler Nachhaltigkeit-Standards kennen wir die Methodiken der Bewertungen

Wissenschaftlich

Nachhaltigkeit braucht Fakten. Unsere Wurzeln liegen in der Forschung und so arbeiten wir auch heute noch.

Full Service Provider

Wir betreuen unsere Kunden ganzheitlich – zur Erfüllung unternehmensweiter Environmental Social Governance (ESG).

Transparenz

Unsere Sustainability Intelligence Lösungen schaffen Transparenz und Synergie-Effekte, ganz gleich an welchem Reporting Sie teilnehmen

ESG versus CSR?

Der Begriff der Corporate Social Responsibility (CSR) wird durch Environmental Social Governance (ESG) erweitert. Dabei geht es um die Evaluierung der Sozialverantwortung von Unternehmen bzw. um den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung – jenseits gesetzlicher Anforderungen.

Während CSR sich auf verantwortliches, unternehmerisches Handeln im sozialen, ökologischen und ökonomischen Rahmen bezieht, verbindet die ESG idealerweise auch eine verantwortungsvolle unternehmerische Haltung, wenn es um Investitionsentscheidungen geht, dem sog. “socially responsible investing” oder auch bekannt als “sustainable & green finance”. Im digitalen Zeitalter, in dem es nahezu jedem möglich ist, sich intensiv mit den Handlungen und Hintergründen eines Wirtschaftsunternehmens auseinander zu setzen, rücken Transparenz und Glaubwürdigkeit immer mehr in den Fokus unternehmerischer Entscheidungen.

Der einhergehende Wandel in der Gesellschaft hin zu bewussterem Konsum und hinterfragendem Handeln, zeigt auch am Kapitalmarkt eine eindeutige Verschiebung hin zu nachhaltigen Investmententscheidungen.

Die Bedeutung des Kapitalmarktes

Corporate Social Responsibility und der Kapitalmarkt werden in Zukunft also nicht mehr voneinander zu trennen sein; Nachhaltigkeits- und Geschäftsberichte verschmelzen zunehmend miteinander. Aus diesem Grund treten neben Investoren und Banken auch weitere Akteure wie Rating-Agenturen, internationale Institutionen und NGOs auf den Plan. Eines der bekanntesten Beispiele hierfür ist die Global Reporting Initiative (GRI), welche Richtlinien für die Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten entwickelt und herausgibt.

Auch der DAX befasst sich seit geraumer Zeit mit umweltbezogenen, sozialen und ethischen Aspekten. So bildet der DAX® 50 ESG die Performance der 50 größten und liquidesten deutschen Unternehmen ab, die am Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notiert sind und eine ähnlich gute Performance basierend auf den ESG-Kriterien aufweisen. Des Weiteren müssen die Aktien standardisierte ESG-Filter in Bezug auf das Global Compact Screening von Sustainalytics passiert haben. Ferner sind Unternehmen, die eine Beteiligung an Geschäften mit umstrittenen Waffen, Tabakproduktion, Kraftwerkskohle, Kernenergie und Verträgen mit Militär haben, ausgeschlossen.

Aber auch die Europäische Union rüstet sich mit neuen Richtlinien und Verordnungen zur Nachhaltigkeitsberichterstattung und “Sustainable Finance” für zukünftige Anforderungen. Bereits im April 2021 hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für eine Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) veröffentlicht, die die bisher geltende Nonfinancial Reporting Directive (NFRD) ersetzen soll. Der Vorschlag muss noch durch die Instanzen, bietet aber schon jetzt einen Ausblick auf die Veränderungen, die auf Unternehmen, Banken und Versicherungen in Sachen Berichterstattung zukommen werden.

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