Klimaneutralität

Klimaneutralität – eine klimafreundliche Wirtschaft

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Die Veränderungen, vor denen die deutsche und europäische Wirtschaft hinsichtlich der Klimaneutralität stehen, sind gewaltig. Bereits 2019, beim zehnten Petersberg-Dialog in Berlin, hatte Bundeskanzlerin Merkel die Notwendigkeit betont, bis 2050 klimaneutral zu werden.

Eine ambitionierte Kombination aus Maßnahmen und nachhaltigen Technologien, beispielsweise in der Produktion oder der Logistik, ist für eine Klimaneutralität notwendig. Das bedeutet Investitionen in eine viel effizientere Wirtschaft, die weniger auf Energieeinfuhren angewiesen ist und mehr lokale Arbeitsplätze schafft. Um dieses zeit- und kostenaufwändige Verfahren für Ihr Unternehmen so transparent und einfach wie möglich zu halten, greift die DFGE auf ihren bewährten Top-Down Ansatz zurück und unterstützt Sie ganzheitlich beim Thema Klimaneutralität – von der Erfassung des Carbon Footprint, Massnahmen zur CO2-Einsparung bis zum Erwerb von Zertifikaten.

„Die größte Motivation für unsere Kunden, in Teilen oder im Ganzen klimaneutral zu arbeiten, besteht darin, die Unternehmensphilosophie umzusetzen. Hierzu gehören die Erfüllung  strategischer CSR Ziele sowie eine grundlegende Image-Verbesserung. Eine Umsatzsteigerung oder Kosteneinsparung, beispielsweise durch Energieeinsparung und Energieeffizienzsteigerung gehen damit einher, stehen jedoch nicht im Vordergrund. Wir unterstützen unsere Kunden mit fundierten Ansätzen und Methoden zur CO2-Berechnung und CO2-Kompensationsmaßnahmen und verhindern auf diesem Wege Green Washing.“
Profilbild Dr. Thomas Fleissner
Dr. Thomas Fleissner, Gründer und GeschäftsführerDFGE - Institute for Energy, Ecology and Economy

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Unsere Services

     Starter: Eine sinnvolle und nachhaltige Basis

Ein sinnvoller Ressourceneinsatz ist für die Kunden der DFGE ebenso wichtig, wie die Verbindung ökologischer und ökonomischer Betrachtungen der Klimaneutralisierung. Wir unterstützen Sie dabei, geeignete Maßnahmen zur Klimaneutralität zu planen, zu bewerten und erfolgreich durchzuführen.

  • Workshop Klimaneutralität
  • Berechnung Carbon Footprint, ACCord
  • Neutralstellung Scope 1+2 (Ausgleich über Zertifikate)
  • „Siegel“ über validierte Berechnung, validierter Ausgleich

     Complete: Gewappnet für die Zukunft

Mit größereDringlichkeitsbewusstsein in diesem Prozess des Wandels unterstützt die DFGE Unternehmen in Teilbereichen oder im Ganzen klimaneutral zu arbeiten. Dabei werden die CO2-Emissionen, verursacht durch einzelne Geschäftsprozesse oder das gesamte Unternehmen, zunächst durch Maßnahmen der Energieeinsparung und Energieeffizienzsteigerung vermindert. Anschließend werden die verbleibenden Emissionen durch CO2-Kompensationszertifikate neutralisiert.

  • Scope 3 Lieferkettenanalyse, -Befragung Top 5 (10%…80%) Lieferanten und Ausgleich
  • Optional „Future Proof“:
  • SBT „light“ für Scope 1+2 der nächsten 5 Jahre
  • Reduktionsmaßnahmen Scope 1+2 sowie Analyse Entwicklung Scope 3

     Services: Individuell & Modular

Die CO2-Kompensationszertifikate sollen keineswegs den Anschein eines „Ablasshandels“ erwecken – aus diesem Grund gilt es, noch mehr Unternehmen für den Klimaschutz zu gewinnen und alle Stakeholder über funktionierende Prozesse und Möglichkeiten aufzuklären.

  • Wir helfen Ihnen, eigenes Know-How aufzubauen
  • Workshops & Trainings
  • Maßgeschneiderte Consulting Services
Hindernisse, die es zu bewältigen gilt

Zahlreiche namhafte Großkonzerne werben mit eigenen Aufforstungs-Projekten oder wie sie diese zumindest unterstützen. Ganz so einfach ist das aber nicht, denn ein durchschnittlicher Baum speichert pro Jahr ca. 13 kg CO2 (Quelle z.B. Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten). Ein Haushalt generiert hingegen ca. 5-10.000 kg CO2 – also bräuchte dieser eine Haushalt rd. 600 Bäume.

Ein Beispiel der Industrie – Ein Grossunternehmen  (ca. 38.000 Mitarbeiter) generiert 200.000 Tonnen CO2 – also 200.000.000 kg und würde somit ~13 Millionen Bäume benötigen, was wiederum als unwahrscheinlich und schwierig umzusetzen erscheint – besonders für multinational agierende Großkonzerne.

Den eben genannten Projekten fehlt es zudem an Transparenz und es ist nur schwer nachvollziehbar, in welchem Maße CO2-Emissionen reduziert oder vermieden werden können. Ferner existieren zwar Kompensationszertifikate wie bspw. eine Überwachung nach Richtlinien des Kyoto Protokolls, allerdings gibt es keine Richtlinien, nach denen eine Klimaneutralisation durchgeführt werden muss.

Ihre Vorteile:

Aus Management-Sicht

  • Dashboard mit grafischer Darstellung des Carbon Footprint Ihres Unternehmens zu den jeweiligen Bilanzgruppen und Scopes nach Greenhouse Gas Protocol
  • Management Summary
  • Reduzierung der intern benötigten Ressourcen für das Carbon Accounting

Für hohe Qualität

  • Norm-konform gemäß ISO Norm und GHG Protokoll
  • Berücksichtigung von Scope 1, 2 und 3 Emissionen
  • Gemäß DFGE TopDown Ansatz Verfeinerung des CF-Wertes und Reduzierung der Fehlerbandbreite

Für Ihr Sustainability Management

Statement EU

„Bei Klimaneutralität geht es nicht nur um Umweltschutz, sondern um die Modernisierung der Wirtschaft der Europäischen Union als Ganzes“, argumentiert Miguel Arias Cañete, EU-Kommissar für Klimapolitik und Energie in einem Interview gegenüber dem Handelsblatt. „Es geht um mehr Investitionen in wettbewerbsfähige Technologien und um die Verbesserung der Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger.“

Artikel des EU Parlaments

Erfahren Sie mehr hierzu in einem Artikel des Europäischen Parlaments.

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