Das Faktenpapier des Extremwetter-Kongresses 2025 dokumentiert eine wissenschaftlich eindeutige Realität: Der Klimawandel ist real, er ist menschengemacht, und die Folgen werden zunehmend spürbar.
Deutschland erwärmt sich doppelt so schnell wie die Welt
Deutschland hat sich seit 1881 um 2,5°C erwärmt. Das ist etwa doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt (1,2 bis 1,3°C). In den letzten 50 Jahren hat sich der Prozess massiv beschleunigt. Die langfristige Erwärmungsrate liegt bei 0,13°C pro Dekade, seit 1971 aber bei 0,41°C pro Dekade. Das ist mehr als dreimal höher. Die letzten zehn Jahre (2015 bis 2024) waren bereits 2,3°C wärmer als die frühindustrielle Zeit.
Hitzewellen als neues Normal
Extremhitzeereignisse nehmen zu, das ist wissenschaftlich belegt. Die Zahl der Sommertage über 25°C hat sich seit den 1950er-Jahren verdoppelt. Tage über 30°C haben sich vervierfacht: von etwa 3 auf durchschnittlich 12 Tage pro Jahr. In Hamburg traten intensive 14-tägige Hitzeperioden vor 1994 nie auf. Seitdem gab es sie bereits sechsmal. Ein „Sehr Heißer Tag“ kommt inzwischen alle 3 Jahre vor. Das ist zur Normalität geworden.
Trockenheit und Wassermangel verschärfen sich
Längere Trockenperioden und steigende Bodenaustrocknung sind deutlich. Die Frühjahrstrockenheit ist seit 2010 besonders ausgeprägt. In nur 5 von 15 Jahren danach war der Boden überdurchschnittlich feucht. Das gefährdet die Wasserversorgung und landwirtschaftliche Erträge, besonders bei Mais und Zuckerrüben.
Extreme Niederschläge und Waldbrandgefahr
Starkregen nimmt regional zu, aber mit großen Schwankungen. 2024 war Deutschlands niederschlagsreichstes Jahr seit 1881, während Februar bis Mai 2025 die trockenste Phase je gemessene war. Das Waldbrandrisiko ist deutlich gestiegen: von durchschnittlich 5 Tagen pro Jahr (1961 bis 1990) auf 10 Tage (1991 bis 2020).
Meere unter Stress
Nord- und Ostsee erreichen regelmäßig Rekordtemperaturen. Das begünstigt marine Hitzewellen und bedroht das ökologische Gleichgewicht.
Was bedeutet das für Unternehmen?
Die wissenschaftlichen Fakten machen deutlich: Nachhaltiges Wirtschaften und transparente Klimastrategien sind heute keine optionalen Maßnahmen mehr, sondern notwendige Vorsorge. Infrastrukturen müssen resilienter gestaltet werden, durch Hochwasserschutz, Hitzeanpassung von Arbeitsplätzen und Wassermanagement. Jedes Zehntelgrad vermiedener Erwärmung minimiert zukünftige Schäden in Milliardenhöhe.
Wie die DFGE Unternehmen unterstützt
Die Extremwetter-Kongress Daten zeigen: Unternehmen müssen jetzt handeln. Die DFGE unterstützt Sie mit drei Schritten:
- CCF und PCF: Erfassen Sie Ihre Emissionen. Das ist die Grundlage für jede Klimastrategie.
- SBTi-Ziele: Setzen Sie wissenschaftsbasierte Klimaziele. Passen Sie sich jetzt schon an den neuen SBTi Corporate Net-Zero Standard 2.0 an.
- Climate Transition Plan (CTP): Entwickeln Sie konkrete Maßnahmen. Fokus: Klimaresilienz und operative Anpassungen.
Wer jetzt handelt, durch valide Messungen, ambitionierte Ziele und konkrete Maßnahmen, sichert sich Wettbewerbsvorteile. Die eigene Klimastrategie bleibt langfristig auf dem neuesten Stand.
Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung: oder telefonisch unter 08192-99733-20 für weitere Informationen.








